Krosno 1981

1)    Eine ganz besondere Art der Turniervorbereitung Das Turnier in Graz war beendet. Der Sommer ging auch allmählich zu Ende, der September begann nämlich. Der Deutsche Schachbund hatte sich vorübergehend mit mir auf Kuschelkurs begeben und sowohl in die Deutsche Nationalmannschaft berufen (für Graz) als auch im Anschluss ein Einladungsturnier in Krosno/Polen verschafft. Mein Buch…

Zwei Karoblöcke und ein Taschenrechner

Yamb Mein Studium in Freiburg bestand daraus, meinen Leidenschaften nachzugehen. Und meine Leidenschaften sind ja für den aufmerksamen Leser bereits hier und da ansatzweise durchgeschienen: Spielen, Spielen, Spielen. Nicht nur, dass es Tag und Nacht gespielt wurde, und das ist absolut keine Übertreibung. Ein paar Stunden täglich wurden widerwillig dem Schlaf geopfert. Ansonsten wurde „gerollt“.…

Jackpot Pauli

Der Verlauf der Jahre 1987-1990 war gar nicht so langweilig, wie es der Anschein vermuten lassen mag. Zur wahren und reinen Solidität war ich ohnehin nicht fähig. Und auch mein Leben als Angestellter hatte seine Besonderheiten. Als erstes überwog der Stolz, überhaupt und noch dazu sofort eine Anstellung zu bekommen. Allerdings gestehe ich gerne ein,…

Ein halbiertes Paar goldener Würfel

Meine Schachkarriere war im Sande verlaufen, zumindest war der Traum, damit ausreichend Geld zum Leben verdienen zu können, gerade noch rechtzeitig ausgeträumt. Ich hatte etwas Geld verdient, konnte mich gerade so über Wasser halten, aber ich musste dazu auch die kleine Lüge aufrechterhalten, mein Studium irgendwann noch beenden zu wollen. Zufällig war auch in Hamburg…

Mein Fußballprogramm

Biographisch       Die ersten Ansätze (Uni; 1985) Die wiederholten Versuche, ein Studium zu Ende zu bringen fanden allmählich ihrerseits ein Ende. Ich hatte zwar noch ein paar Vorlesungen besucht, meine Neigung zum Programmieren war aber doch stärker. Eine weitere Vorlesung bei Professor Letzner ging nur noch ums Programmieren. Und ich habe auch da nur die ersten…

Noch eine Frauengeschichte ?

Nach der Backgammonweltmeisterschaft 1985 hatte es mich durch einen Zufall nach Paris verschlagen. Ich war in Monte Carlo erfolgreich im Turnier und sogar im Black Jack, was ich fast jeden Abend auch noch gespielt habe. Und ich wusste auch, dass es in Paris einen Spielclub gab. Eben wo man Backgammon spielen konnte. Dort ereignete sich…

Die ersten Spielbankbesuche 1983/1984

Mein Mannschaftskamerad und Schachfreund Thomas Grzesik hatte mir also das Buch von Edward Thorpe über das Black Jack geschickt. Ich habe Tile davon gelesen, und bei der Erkenntnis, dass es sich um amerikanische oder veraltete Regeln handelt, kurzerhand selber begonnen, alles auszurechnen. Dazu waren die Tage vorgesehen. Es juckte mich natürlich in den Fingern. Ich…